02.03.2018

Falsche Altersangabe: Immer mehr “minderjährige Flüchtlinge” fliegen auf!

AuslaenderNach Tötungsdelikten wie in Freiburg oder Kandel geht ein Aufschrei durch die Öffentlichkeit, wenn offensichtlich volljährige Täter ein Alter von unter 18 Jahren angeben. Aber auch der ganz “normale” Alltag im Umgang mit dieser speziellen Klientel führt immer häufiger zur Enttarnung falscher Angaben.

So ist mittlerweile bekannt, dass im Saarland jeder zweite “minderjährige Migrant”, bei dem Zweifel am Alter bestanden, tatsächlich schon volljährig war. In Hamburg liegt die Quote bei etwa einem Drittel, die nach “Inaugenscheinnahme” enttarnt wurden. Nach einer ärztliche Untersuchung in der Rechtsmedizin stellte sich heraus, dass sogar jeder zweite schon über 18 war.

Der diesbezügliche Bericht in der Welt bezieht sich auf die Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage der “CDU-Flüchtlingsexpertin” Franziska Grunwaldt. Allerdings hätte sich die “Expertin” ihre Frage auch selbst beantworten können, denn gerade in der Hansestadt hat die falsche Altersangabe fast schon Tradition.

Bereits im August 2014 brachte eine ähnliche lautende Anfrage des Abgeordneten Christoph de Vries, ebenfalls CDU, ähnliche Ergebnisse. Das Abendblatt berichtete damals: “Von den fast 1296 Personen, die im vergangenen Jahr sogenannte Inobhutnahmen beim Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) begehrten, waren nach Überzeugung des Landesbetriebs 807 mindestens 18 Jahre oder älter. Nur 38 Prozent der Aufgegriffenen waren wirklich minderjährig.”

Der Bericht bezog sich hierbei auf den Zeitraum seit September 2010. Es ist also bald zehn Jahren bekannt, dass es diese Täuschungsversuche gibt! Ein einheitliches Verfahren, dass diese Betrügereien unterbindet, hat die etablierte Politik dennoch bis heute nicht zustande gebracht. Dafür starten beispielsweise Ärztevertreter immer wieder Versuche, hinter einer Wolke von Menschenrechts-Parolen die Überprüfungen zu verhindern. Diese Herrschaften dürfen sich also nicht wundern, wenn sie mit Bezeichnungen wie “Asylindustrie” oder “Überfremdungslobby” konfrontiert werden.

In einigen europäischen Ländern ist man in dieser Hinsicht schon weiter: In Österreich, wo jeder zweite “minderjährige Flüchtling” durch Röntgen untersucht wird, hatten 2016 41 Prozent dieser Zweifelsfälle falsche Angaben gemacht. In Schweden, wo bei Bedenken immer geröntgt wird, stellten sich 2017 über 80 Prozent als volljährig heraus.

All die Überprüfungen sind jedoch sinnlos, wenn aus ihnen keine Konsequenzen folgen. Bei rund 55.000 Euro Kosten pro Jahr und “minderjährigem Flüchtling” liegt in jedem Fall ein Betrug vor, der als Straftat verfolgbar wäre – wenn man nur wollte. Aber das ist ebenso nicht gewollt wie bei weiteren falschen Angaben zur Herkunft oder die (mittlerweile völlig ausgesetzte) Bestrafung des unerlaubten Grenzübertritts. Und nicht zuletzt: Die einzig wirksame Sanktion, die Abschiebung, kommt fast nie zustande!



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